Motivation
In vielen Projekten fehlt eine einfache, transparente und selbst gehostete Zeiterfassung.
Externe Tools sind oft überladen, teuer oder datenschutzrechtlich problematisch. Gleichzeitig ist WordPress auf sehr vielen Seiten ohnehin bereits vorhanden – als Benutzerverwaltung, Backend und Plattform.
Mein Ziel ist es daher, ein Zeiterfassungssystem als WordPress-Plugin zu entwickeln, das:
- einfach zu bedienen ist
- technisch sauber umgesetzt ist
- auf eigenen Daten basiert
- sowohl Timer-basierte als auch manuelle Zeiterfassung ermöglicht
Ziel des Plugins
Das Plugin soll es ermöglichen, Arbeitszeiten direkt in WordPress zu erfassen, zu bearbeiten und auszuwerten.
Konkret möchte ich erreichen:
- Mitarbeiter können ihre Zeiten selbst erfassen
- Arbeitszeiten sind transparent und nachvollziehbar
- Zeiten lassen sich sowohl live stoppen als auch nachträglich pflegen
- Administratoren erhalten strukturierte Auswertungen
Der Fokus liegt dabei nicht auf möglichst vielen Features, sondern auf:
- Klarer Architektur
- Erweiterbarkeit
- Stabiler Datenbasis
Zentrale Funktionen (geplant)
Zeiterfassung per Start / Stop
- Starten und Stoppen der Arbeitszeit
- Optional Pausen
- Klare Trennung einzelner Zeitblöcke
Kalenderansicht
- Wochen- und Monatsansicht
- Jede Arbeitszeit ist ein Kalendereintrag
- Zeiten können:
- manuell eingetragen
- geändert
- verschoben
- verlängert oder gekürzt werden
Manuelle Erfassung
- Nachträgliches Eintragen von Arbeitszeiten
- Sinnvoll für:
- vergessene Timer
- Korrekturen
- Projektarbeit
Benutzer & Rollen
- Nutzung der WordPress-Benutzerverwaltung
- Unterschiedliche Rechte:
- Eigene Zeiten erfassen
- Zeiten anderer Benutzer einsehen oder verwalten
Auswertungen
- Tages-, Wochen- und Monatsübersichten
- Grundlage für:
- Stundenzettel
- Abrechnung
- interne Auswertungen
Technisches Grundkonzept
Das Plugin wird bewusst nicht auf WordPress-Posts oder Custom Post Types basieren.
Stattdessen kommen eigene Datenbanktabellen zum Einsatz, da Arbeitszeiten klar strukturierte, relationale Daten sind.
Architektur-Grundsätze
- Saubere Trennung von:
- Datenzugriff
- Business-Logik
- Darstellung
- WordPress wird als Plattform, nicht als Framework missbraucht
- PHP-Logik bleibt testbar und wartbar
Frontend & Backend
- Frontend:
- Leichtgewichtig
- Kalenderbasierte Darstellung
- Backend:
- Administrationsoberfläche im WordPress-Dashboard
- Übersichten und Exporte
Vorgehensweise
Das Plugin wird schrittweise entwickelt:
- Grundstruktur & Datenmodell
- Plugin-Skeleton
- Datenbanktabellen
- Basis-Zeiterfassung
- Start / Stop Logik
- Kalenderansicht
- Anzeige vorhandener Zeiten
- Manuelle Bearbeitung
- Eintragen, Ändern, Löschen
- Rechte & Validierungen
- Zugriffskontrolle
- Plausibilitätsprüfungen
- Auswertungen & Export
- Zusammenfassungen
- CSV-Export
Jeder Schritt ist so geplant, dass er funktional abgeschlossen ist, bevor neue Features hinzukommen.
Für wen ist das Plugin gedacht?
- Kleine Teams
- Agenturen
- Selbstständige
- Projekte mit erhöhtem Datenschutzbedarf
- WordPress-Installationen, die keine externe SaaS anbinden wollen
Ausblick
Langfristig soll das Plugin erweiterbar sein, z. B. um:
- Projekt- oder Kundenzeiten
- Genehmigungsprozesse
- Soll-/Ist-Vergleiche
- API-Anbindung
Der Fokus bleibt jedoch immer:
Einfach, verständlich, robust.
